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Kirchencard

Hier geht es zum Flyer zur Kirchencard.

Mehr Informationen auch unter
www.kirchencard.de

 

 

Kaum ist die KirchenCard am Start, gibt es auch schon eine ganze Reihe positiver Rückmeldungen aus der Gemeinde. Für das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde in Troisdorf als Leitungsgremium eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. „Wenn wir auf Dauer die Vielfalt und die Qualität unserer Arbeit aufrecht erhalten wollen, dann werden wir uns auf die Kirchensteuer alleine nicht verlassen können“, diese Erkenntnis hat die Gemeindeleitung dazu bewogen, die KirchenCard einzuführen. Sie ist nur eines der Instrumente, mit denen die Kirchengemeinde sich zusätzliche Finanzquellen erschließen will.

Längst schon betreibt die Evangelische Kirchengemeinde in Troisdorf in ihren Möglichkeiten ein professionelles Fundraising. „Wir werben gezielt um Menschen, die unsere Anliegen teilen“, erläutert Pfarrer Dietmar Pistorius, der für die Spendenwerbung in der Gemeinde zuständig ist. „Inzwischen ist unsere Arbeit schon zu  rund 8 % aus Spenden finanziert. Würden wir die ehrenamtlich geleisteten Stunden hinzurechnen, so kämen wir auf kaum vorstellbare Summen. Alleine im Kirchencafé unserer Gemeinde werden jede Woche über 30 Stunden freiwillige Arbeit geleistet.“

Vor diesem Hintergrund hat sich die Gemeindeleitung entschieden, die KirchenCard einzuführen. „Wir wollen damit zum einen neue Spenderinnen und Spender interessieren, und zum anderen auch denen, die spenden, etwas zurückgeben“, erläutert Pistorius die Absicht des Leitungskreises.

Und so funktioniert die KirchenCard
Jeder Spender, der monatlich ab einem Betrag von 5,50 Euro die Kirchengemeinde unterstützt und zwei Euro KirchenCard-Gebühr zahlt, erhält im Gegenzug per KirchenCard die Möglichkeit bei derzeit 27.000 Händlern bundesweit verbilligt ohne zu verhandeln einzukaufen. Vom Getränkemarkt um die Ecke bis zu großen Einkaufsketten reicht die Palette der Partner. Über die Spende, die zu 100% in der Gemeinde ankommt, erhält der Spender eine entsprechende Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt. Möglich wird diese große Zahl durch eine Kooperation mit dem Beamtenselbsthilfewerk (BSW), einer Organisation, die als Einkaufsgemeinschaft für Beamte seit 40 Jahren preiswerte Einkäufe ermöglicht und mit 800.000 Mitgliedern zu Deutschlands größten Bonussystemen zählt.

Anders aber als bei anderen Rabattsystemen wird bei es bei der KirchenCard keine so genannten Kaufprofile geben. „Alle Daten auf der KirchenCard sind verschlüsselt. So wird nicht auswertbar, wer im Geschäft einkauft. Auch der Verkauf von Kundendaten an Dritte ist ausgeschlossen. Verlässlicher Datenschutz war Grundvoraussetzung für die Kooperation“, so die Zusicherung des Gemeindespendenwerkes, das für die Kirchen die Verhandlungen mit dem BSW führte.

Zudem sind ethisch fragwürdige Geschäftspartner des BSW von der KirchenCard ausgeschlossen. Dies betrifft etwa Vertreiber von Pornografie oder von Produkten, die in Kinderarbeit hergestellt wurden.

Darüber hinaus hat sich das Gemeindespendenwerk verpflichtet, in ihrem Magazin, das alle KirchenCard Nutzer fünfmal im Jahr erhalten, für ökologisch sinnvolle und fair gehandelte Produkte zu werben.

Spender haben die Wahl
Die Evangelische Kirchengemeinde in Troisdorf ist die erste Gemeinde in der Evangelischen Kirche im Rheinland, die die KirchenCard einführt. Mit den Erlösen soll neben einer Basisförderung der Gemeindearbeit Projekte der Kirchenmusik finanziert und der Aufbau der gemeindeeigenen Diakoniestiftung vorangebracht werden. Die Stiftung trägt einen wesentlichen Anteil der Kosten des Kindergartens, fördert die Kinder- und Jugendarbeit und finanziert einen unterstützenden Dienst für alte und kranke Menschen.
Spenderinnen und Spender haben die Wahl, für welchen Zweck ihr Geld verwandt werden soll. „In jedem Fall“, so Pistorius, „wird es uns helfen, weiterhin unseren Auftrag in Verkündigung, Seelsorge, Kirchenmusik, Diakonie und Bildung zu tun: vielfältig und gut.“

 

 


 

 


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