Kurt Tucholsky war einer der herausragenden Journalisten und Schriftsteller der Weimarer Republik. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.
Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift „Die Weltbühne“ erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und Lyriker. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor antidemokratischen Tendenzen – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.
Am 9. Januar jährt sich sein Geburtstag zum 120. Mal. Die Evangelische Stadtkirche in Troisdorf nimmt dies zum Anlass, ihm mit einem Recital ein Denkmal zu setzen.
Dr. Engelbert Decker, Stimme und Gesang, und Gero Meißner, Klavier, präsentieren am 15. Januar 2010, um 20 Uhr, in der Johanneskirche am „Dritten Freitag – Jour fixe mit Kirche“ unter dem Titel „Ideal und Wirklichkeit“ Schnipsel, Briefe, Dialoge, Texte und Lieder.Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um Spenden wird gebeten
Recital zum
120. Geburtstag
von Kurt Tucholsky
Ideal und Wirklichkeit
Engelbert Decker, Stimme
Gero Meißner, Klavier
Johanneskirche
Freitag, 15. Januar 2010
20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Eintritt: frei - Spenden erbeten
Eine Veranstaltung im Rahmen von:
Dritter Freitag
- Jour fixe mit Kirche
Engelbert Decker
gestaltet gemeinsam mit Gero Meißner
das Recital
zu Tucholskys
120. Todestag.