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Wilhelm Busch zum 100. Todestag

 

Am 9. Januar jährt sich Wilhelm Buschs Todestag zum hundertsten mal. Die Evangelische Stadtkirche in Troisdorf, Viktoriastraße 1, nimmt dies zum Anlass, mit einem Recital an den großen Humoristen zu erinnern, der von einem Pfarrer erzogen wurde und schließlich im Haus eines Pfarrers verstarb.

Doch gibt es auch tiefere Gründe, in einer Kirche an den Dichter und Maler zu erinnern: Wilhelm Busch zeichnet in seinen Gedichten Mensch und Gesellschaft mit spitzer Feder, hält die Welt für veränderungsbedürftig, aber letztlich nicht für veränderbar. Wie bei jedem echten Humoristen erwächst seine satirische Verskunst aus Pessimismus, die vermeintliche Heiterkeit jedoch verdeckt kaum die Resignation.

Die menschliche Gesellschaft lebt heillos verstrickt zwischen „Schein und Sein“ (so der Titel seines letzten posthumen Gedichtbandes), lächerlich absurd in ihrem verkündeten Anspruch und der weit dahinter zurückbleibenden Realität: „Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt“.

Dr. Engelbert Decker rezitiert am 15. Februar 2008, um 20 Uhr, in der Johanneskirche, der evangelischen Stadtkirche in Troisdorf, bekannte und beliebte Gedichte, erzählt Anekdotisches und singt dazwischen Lieder und Couplets in Begleitung von Gero Meißner. Der Eintritt kostet 8, 50 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, Kinderkarte 2, Euro. Karten sind im Vorverkauf im Kirchencafé, Viktoriastraße 1, ab 9. Januar zu erhalten.


 

 


 

Recital zum
100. Todestag
von Wilhelm Busch

Schein und Sein

Aphorismen und Couplets
Prosa aus:
„Von mir über mich“
Gedichte und Balladen

Engelbert Decker, Stimme
Gero Meißner, Klavier

Johanneskirche
Freitag, 15. Februar 2008
20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr

Eintritt:

8,50 / 7,50 ermäßigt
2, Euro Kinderkarte

Vorverkauf im Kirchencafé

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von:
Dritter Freitag
- Jour fixe mit Kirche

Engelbert Decker
gestaltet das Recital
zu Wilhelm Buschs
100. Todestag.
 
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