Trauung

Wir freuen uns, dass Sie sich trauen...
Für die meisten Brautpaare ist die kirchliche Trauung ein ganz besonderes Ereignis. Das “Ja-Wort” vor dem Traualtar ist noch einmal sehr viel mehr als das “Ja” auf dem Standesamt. Und das, obwohl nach evangelischem Verständnis - im Einklang mit der deutschen Rechtsauffassung - die Ehe im Standesamt geschlossen wird. Die evangelische Trauung ist demnach ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung. In diesem Gottesdienst danken wir dafür, dass Gott Menschen in Liebe miteinander verbindet. In der Bibel finden sich gute Worte zur Orientierung für das Zusammenleben. Hier ist der Ort, sie zu hören und Gott um seinen Segen für das gemeinsame Leben zu bitten. Als Brautpaar versprechen Sie, den anderen als Geschenk aus Gottes Hand zu nehmen und beieinander zu bleiben “in guten und in schlechen Tagen”. Wer kann evangelisch getraut werden? Trauungen sind nach dem Recht der Evangelischen Kirche im Rheinland möglich, wenn mindestens ein Ehepartner evangelisches Kirchen- mitglied ist. Die Mitwirkung eines katholischen Geistlichen ist möglich. Umgekehrt ist es auch möglich, dass ein evangelischer Pfarrer oder eine Pfarrerin eine katholische Trauung mitgestaltet. Wie melden wir eine Trauung an? Sie sollten möglichst früh, am Besten 2 Monate vorher, mit dem für Sie zuständigen Pfarrer bzw. der Pfarrerin die Absprache bezüglich des Trautermins treffen. Die Trauung kann mit jedem unserer Pfarrer in der Johanneskirche oder dem Dietrich-Bonhoefferhaus gefeiert werden. Wer ist für uns zuständig? Zuständig ist die Gemeinde, zu der der Ehemann, die Ehefrau oder die Eltern gehören oder in der die Ehepartner ihren Wohnsitz nehmen werden. Trauungen, für die keines dieser Kriterien erfüllt ist, sind “externe” Trauungen. Für diese gilt das, was weiter unten unter “extern” angeführt ist. Innerhalb der Gemeinde ist in der Regel der Pfarrer bzw. die Pfarrerin des Pfarrbezirks, in dem Sie wohnen, zuständig. Ausnahmen sind möglich. Was brauchen wir an Dokumenten? Für die Anmeldung der Trauung benötigen Sie ggf. eine Taufurkunde. Diese erhalten Sie bei der Gemeinde, in der Sie getauft wurden. Mit einer Heiratsurkunde müssen Sie die standesamtliche Eheschließung nachweisen. Die kirchliche Trauung kann in das Stammbuch eingetragen werden. Was können wir für die Trauung vorbereiten? Es gibt viele Möglichkeiten, die Trauung zu gestalten. Details dazu werden Sie im Traugespräch erfahren. Für dieses können Sie sich schon einen Trauspruch aus der Bibel aussuchen (gut zu finden in: www.trauspruch.de). Auch können Sie überlegen, ob es Kirchenlieder gibt, die bei der Trauung gesungen werden sollen. Wenn Sie einen Vorschlag für eine Kollekte (Sammlung) haben, bringen Sie ihn mit. Was ist bei “externen” Trauungen zu beachten? Grundsätzlich sind Trauungen aus anderen Gemeinden möglich. Sofern es sich um ortsnahe Gemeinden handelt, bitten wir Sie, den Pfarrer bzw. die Pfarrerin Ihrer Gemeinde um die Durchführung der Trauung zu bitten. Was kostet die Trauung? In der für Sie zuständigen Kirchengemeinde ist die Trauung kostenlos. Bei externen Trauungen, also Trauungen, für die eigentlich eine andere Kirchengemeinde zuständig ist, fallen gesonderte Gebühren an. Für externe Trauungen erheben wir folgende Gebühren: - Nutzung der Kirche: 75,- Euro - Vergütungsanteil Küster: 50,- Euro - Verwaltungsgebühr: 25,- Euro Den Gesamtbetrag von 150 Euro bitten wir, bis 14 Tage vor der Trauung entweder in bar einzuzahlen oder auf unser Konto KSK Köln : BLZ 370 502 99; Kto.Nr.: 2110807 zu überweisen. Sofern Sie wünschen, dass die Musik von unserer Kantorin organisiert wird, wenden Sie sich bitte frühzeitig an Frau Rauscher. Das Honorar der spielenden Organistinnen bzw. Organisten ist an diese direkt zu zahlen. Es richtet sich in der Regel nach landeskirchlichen Honorarrichtlinien. Was gilt grundsätzlich für die Musik? Die normale musikalische Begleitung des Gottesdienstes wird - sofern es sich nicht um eine externe Trauung handelt - von unserer Kantorin organisiert. Wenn Sie besondere Wünsche an die Musik haben - z.B. welches Stück zum Einzug bzw. Auszug gespielt werden soll, - wenden Sie sich bitte einen Monat vor der Trauung an die Kantorin. Sie ist auch in der Lage, Solistinnen oder Solisten, ggf. auch Chormusik zu vermitteln. Für die Arbeit der Solisten bzw. der Chöre ist Honorar zu zahlen. Ebenso für einen über das übliche Maß hinausgehenden Probenaufwand unserer Kantorin. Nähere Auskünfte erteilt Frau Rauscher. Können wir ein Programmblatt drucken? Gerade wenn Lieder gesungen werden, die nicht im Gesangbuch stehen, bietet es sich an, diese in einem Programmblatt abzudrucken. Bitte stimmen Sie den abgedruckten Ablauf - bevor Sie das Programm drucken - noch einmal mit der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer ab. Was ist mit Blumen? Sie können gerne die Kirche individuell mit Blumen schmücken. Sagen Sie uns in diesem Fall bitte Bescheid und lassen Sie uns wissen, ob Sie den Blumenschmuck anschließend in der Kirche lassen wollen. In jedem Fall sollten Sie in Fragen des Blumenschmucks in der Johanneskirche mit Frau Bringel Kontakt aufnehmen, die Sie gerne berät. Dürfen Blumen und Reis gestreut werden? In der Kirche definitiv nein! Wie ist das mit Filmen und Fotografieren? Während der Trauung kann ein Mensch nach Absprache mit der Pfarrerin/dem Pfarrer filmen oder fotografieren. Ist ein Sektempfang möglich? Ein Sektempfang ist vor der Kirche möglich. Alles dazu Nötige müssen Sie selber organisieren. Bitte informieren Sie uns vorher darüber, damit wir Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen bzw. Trauungen vermeiden können.